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Woher bezieht die Spagyrik diese große Kraft? Die einzelnen Heilpflanzen werden - so die Bedeutung des Wortes Spagyrik- getrennt und zusammengefügt und auf besondere Weise veredelt:.
Im dreifachen Prozess des Trennens wird eine biodynamisch geerntete Heilpflanze (z.B. Arnica montana) fermentiert, destilliert und zuletzt verascht. Durch Fermentation (Gärung) entsteht ein schwachprozentiger Alkohol, der Geist der Pflanze. Bei der Destillation werden Aroma und Farbe der Pflanze als unverwechselbarer seelischer Teil der Pflanze herausgearbeitet. Die Veraschung oder Kalzination fördert die körperlichen Bestandteile wie Spurenelemente und Mineralsalze zutage. Alle Gifte oder schädliche Substanzen werden beim Trennen eliminiert, und nur die „edlen“ Teile herausgefiltert.
Im Prozess des Zusammenfügens werden dann Körper, Geist und Seele der Pflanzen wieder vermischt und durch Verschüttelung energetisch weiter gesteigert, Durch diese Veredelungen unterscheidet sich eine spagyrische wesentlich von einer phytotherapeutischen oder homöopathischen Heilpflanze.
Am Beispiel der Bergarnika (Arnica montana) möchte ich
dies veranschaulichen (Quelle Phylak Sachsen):
• Auf der körperlichen Ebene hilft uns Arnica bei Schmerzen, Verstauchungen, Muskel – oder Nervenüberanstrengung. Sie stärkt Herz und Kreislauf, wirkt bei Erschöpfung, Depression und bei Heiserkeit.
• Auf der seelischen Ebene fördert Arnica eine gute Beziehung zu unseren Eltern, unserer Umwelt und bringt eine psychoaffektive Stabilität in der Familie oder der Ehe. Gerechtes Teilen und das Miteinander , die Freiheit des Ausdrucks, Respekt vor den Unterschieden des Anderen werden gestärkt.
• Auf der geistigen Ebene wird das 5. Chakra der Kommunikation und Inspiration gestärkt. Arnica befreit uns von uralten Lasten der Vergangenheit und stärkt unsere Akzeptanz im Hier und Jetzt.
Auf diese Weise bringt Arnica die Dinge wieder ins Gleichgewicht und fördert unsere Stabilität.
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